Kauai 1

So, jetzt erstmal ein Big Wave Liquid Aloha geöffnet… Tja, Kauai, was soll man dazu sagen… Eigentlich ohne Worte…

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Das hier ist Hawaii, wie man es sich vorstellt. Das hier ist das absolute Tropenparadies, es ist warm, entspannt, landschaftlich wunderschön… Der erste Eindruck auf der Fahrt vom Flughafen zu unserem Ferienhaus hat uns schon umgehauen. Diese Vegetation, Berge, Meer, einfach spektakulär. Wir fuhren da so lang und hoppla, ein Wasserfall neben der Straße. Hammer.

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Nach ca 20 Minuten Fahrt vom Flughafen erreichten wir schon unser Cottage. Kauai ist eine recht kleine Insel mit beeindruckenden Highlights. Nächstes Highlight: unser Cottage. Gebucht über AirBnB, 2 Schlafzimmer, 70 EUR die Nacht. Fast zu schön, um wahr zu sein.

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Mitten in einem wunderschönen, üppigen Garten… Wir haben gestern zum Frühstück Kokosnuss-Saft getrunken von im Garten gesammelten Kokosnüssen. Mmmmhhh… Liegen auch noch bergeweise hier rum. Und Pomelos auch (so ähnlich wie Grapefruit). Zum Teil hat das Haus gar keine richtigen Fenster, sondern nur so durchsichtige Jalousien, total cool, man hört hier nichts, außer das Konzert der Natur… Und das ist ordentlich hier in den Tropen. Und abends auf der Terrasse haben wir schon Sternschnuppen gesehen….

Aber ja, auch im Garten Eden gibt es Schattenseiten… In diesem Falle fiese Mücken, die uns alle erstmal komplett überfallen haben. Aber der erste Tag war der schlimmste, seitdem ist es besser. Irgendwas ist ja immer…

Mittlerweile haben wir mit unserem Mietwagen schon einige Strände erkundet.

Unser nächstgelegener Strand (ca 10 Minuten Autofahrt, wir wohnen etwas im Landesinneren) ist super, toll zu Baden, auch für die Kinder, da sehr geschützt. Und daneben ein total großer, super cooler Spielplatz. Perfekt! Gibt einige Strände auf Kauai (wie generell auf Hawaii), die aufgrund von Brandung und Unterströmung nicht so zum Baden geeignet sind. Viele haben aber auch geschützte Bade-Bereiche.

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Wir waren auch an der Südküste, Poipu, das ist so der Ort, an dem die meisten (Pauschal-) Touristen unterkommen. Auch ein wirklich schöner Strand.

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Und direkt daneben Brennecke Beach, ein ¨berühmter¨ Strand für Bodyboarder. Surfen ist an dem Strand nicht erlaubt, so dass die Bodyboarder hier die Könige sind (sonst ja im Vergleich zu Surfern nicht so ;-)) Wir hatten den Jungs so ein kleines Bodyboard gekauft und das dann alle gleich mal ausgetestet. Amtliche Brandung, macht Laune!

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Ist nur leider immer schwer zu fotografieren… Vor allem Ole ist richtig drauf abgefahren, konnte gar nicht genug kriegen…  🙂

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Und wir mussten uns auch direkt abends im Walmart noch ein etwas größeres Bodyboard kaufen 😉 Dies haben wir dann gestern gleich ausprobiert in der Hanalei Bay, dass ist DER Surfer Strand auf Kauai. Coole Atmosphäre  und eine wirklich wunderschöne Bucht…

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Gestern war es, wie man auf dem Foto sieht, zum Teil recht wolkig. Sehr praktisch, weil die Sonne dann nicht so brennt. Sind ja trotzdem 29 Grad. 🙂 Es regnet hier übrigens recht regelmäßig (deshalb ist es ja auch so grün), wenn auch meistens nachts. Und falls doch mal ein kurzer Schauer am Tag runterkommt: die Kauaians nennen es ¨Liquid Sunshine¨. 

Heute vormittag haben wir noch eine kurze Wanderung auf einem Trail ganz bei uns in der Nähe gemacht, sehr schön. Wie schon gesagt, diese Landschaft überall… Hier mal ein paar Impressionen der Insel:

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Und das könnten wir noch endlos fortführen… Übrigens gibt es hier auch die größte Kaffeeplantage der USA (siehe das unterste der Bilder).

Im Reiseführer stand irgendwo ¨der Garten Eden ist nichts dagegen¨. Keine Ahnung, widersprechen möchten wir jedenfalls nicht. Es wurden übrigens eine Menge Filme auf Kauai gedreht, unter anderem Jurassic Park.

Man kann auch nett bummeln, es gibt viel frischen Fisch (DAS typische Essen auf Hawaii: Poke; roh marinierter Thunfisch, meist auf einem Berg Sushireis, mjam), Surfershops, viele Althippies und end-entspannte Leute. Heute so´n schöner Aufkleber auf´m rostigen Pick up: ¨I´m not talking to myself… I´m talking to Janis Joplin¨ 🙂

Ach ja, wir haben auch etwas gelernt: Man spricht bei Aloha das H! Irgendwie sagt man in Deutschland immer ¨Aloa¨, es heißt aber unbedingt AloHa!

In diesem Sinne, mein Bier ist alle, Mark schläft schon auf dem Sessel (ist schon 21 Uhr durch), gut´s Nächtle und AloHa!

Honolulu / Waikiki

Aloha Hawaii! Endlich sind wir da, Sonne, Wärme…

Der Flug (2x 5,5 Stunden) war richtig hart. Amerikanische Airlines (in diesem Fall United und American Airlines) sind ganz furchtbar… Essen nur gegen Bezahlung, Gepäck kostet extra, Filmprogramm auch… Wobei amerikanische Flughäfen, ob nun Washington, LA oder Honolulu genauso schrecklich sind. Hässliche Gebäude, chaotisch, überall diese alten, abgeschrabbelten Teppichböden aus den 80ern… Schlimm, das…

So, genug geärgert, sind ja glücklicherweise durch mit den US Airlines jetzt (bis aufs Inselhopping). Der lange Flug (dem ja schon eine lange Tour nach Washington vorausging) hat uns aber auch noch mal so richtig klargemacht, wie weit Hawaii weg ist. 5,5 Flugstunden von LA…. Zu den 6 Stunden Zeitverschiebung nach Washington kamen nun nochmal 6 dazu, 12 Stunden also jetzt (zur Winterzeit dann nur noch 11). Wenn wir frühstücken ist der Tag in Hamburg schon komplett rum. Krass, irgendwie…

Nun also Honolulu. Keiner sagt Hello oder Hi, sondern Aloha. Keiner sagt Thank you, sondern Mahalo. Klingt ja allein schon nach Urlaub… Erster Eindruck am Flughafen: Toilettenschild auf Hawaiianisch, sehr schön! Das männliche Pendant trägt übrigens keinen Blumenkranz sondern ein Hawaiihemd!

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Nach der Ankunft (19:30 Hawaii Zeit, also 1:30 Washington Zeit) war dann für uns Jet Lag Geplagte nicht mehr drin, als noch im Supermarkt um die Ecke den Beweis zu kaufen (und dann natürlich zu trinken): Es gibt doch Bier auf Hawaii! Und es schmeckt gar nicht mal schlecht, ¨Liquid Aloha¨, und das Etikett ist ne glatte 1+.

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Am nächsten Tag dann ein etwas zäher Start in den Tag, Michel nicht ganz fit… Wir sind dann erstmal los und kurz danach hat er sich dann auch berappelt. Erstmal an den angeblich schönsten Strand von Honolulu, Ala Moana und ein erstes Bad im Pazifik… Schön!

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Dann aber weiter, in der Sonne wird es richtig heiß… Und wir sind noch nicht so ganz akklimatisiert. Auf nach Waikiki! Tja, was soll man sagen… Interessant trifft es wohl. Waikiki besteht aus Hochhäusern. Diese stehen aber schon ein paar Jahre und bringen in  etwas den gleichen ästhetischen Anspruch mit wie die oben zitierten Flughäfen. Keine Glas oder Stahl oder sonstwie interessanten Fassaden, architektonisch zwischen Playa de Palma und Playa las Americas. Nur höher gebaut. Und viiiieeel teuerer!

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Apropos teuer: neben US Touristen sind es viiiiieeeeele Japaner, die auch entsprechendes Geld ausgeben. Was die Einheimischen angeht, haben wir in Honolulu sehr viele sehr dicke Menschen gesehen, vor allem solche, die hawaiianischer Abstammung sind. War schon auffällig.

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Auf dem Foto vom Waikiki Beach übrigens noch eine japanische kichernde Jugendgruppe, die Flashmob-artig den Strand überschwemmten und sich über eine halbe Stunden vor dem gleichen Motiv (das Meer) fotografierten, mal nach links gucken, mal nach rechts, mal mit Victory Zeichen, mal mit an die Schulter fassen…. Natürlich direkt vor unserem Handtuch… *grrrr*

Ansonsten gibt es natürlich in Waikiki eine Menge Shops, viel Hawaiianischen Kitsch, aber auch viele Läden mit Shirts, Surferklamotten etc. Aber halt alles voll mit Touris, da haben wir das Shoppen dann aufgeschoben…

Neben den Unmengen an Amis in ihren obligatorischen weißen Turnschuhen sowie japanischen Gruppen gibt es sie aber tatsächlich, die Surfer bzw Bodyboarder. Gerade in der Abenddämmerung kurz vor Sonnenuntergang waren einige auf dem Wasser und haben dann später ihre Boards durch die Straßen getragen, das war dann eher das Waikiki Feeling, was wir uns vorgestellt haben.

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Unser Fazit:Wenn man nach Hawaii kommt, sollte man Honolulu bzw Waikiki mal gesehen haben. Wobei es nicht ¨sehenswert¨  im eigentlichen Sinne ist. Wir sind zumindest froh, es gesehen zu haben und auch, dass wir – aufgrund der hohen Übernachtungspreise – entschieden hatten, nur 2 Nächte (und damit nur einen Tag) da zu verbringen.

Am Mittwoch ging es dann weiter nach Kauai, wo wir jetzt gerade sind. Schon mal vorab: Es ist das Paradies hier! Richtig schön, richtig viel Aloha… Im Reiseführer stand, dass Kauai all das ist, was man sich so unter Hawaii vorstellt, und jetzt verstehen wir, was gemeint war…

Mehr dazu dann in der nächsten Folge von unserem Reiseblog, Fortsetzung folgt… 😉

Washington 2

Nun nutze ich mal die Zeit auf dem Flug nach LA, Washington liegt nun hinter uns… Und die Rocky Mountains bei bester Sicht gerade unter uns.

Wir hatten noch drei richtig schöne, aber auch anstrengende Tage in Washington. Den Freitag haben wir noch für Capitol sowie Air and Space Museum genutzt. Super Museum mit bergeweise echten Flugzeugen, Space Shuttles, echter V2 Rakete und original Nuklearsprengköpfen. Sehr beeindruckend, nach 2 Stunden kann man aber auch keine Flugzeuge mehr sehen… 🙂
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Abends das schon obligatorische Bier mit Jenny und Mike. Das Wochenende konnten wir dann komplett mit den beiden verbringen und haben Washington ausführlich abseits der üblichen Touri Highlights erkundet, sehr cool, absolut lebenswerte Gegenden dabei. In Georgetown waren coole Halloween Häuser, fanden die Jungs natürlich super!
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Und bei Trader Joes waren wir auch noch, der US Aldi Ableger 😉 Und lecker Burger gegessen.

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Dunkin Donuts ist sowieso immer fest im Programm… Gab übrigens coole T-Sirts bei Dunkin Donuts:
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Außerdem ist der Espresso bei Starbucks doppelt so teuer…

Auf Hawaii jetzt erstmal Bikini Diät… Und Mike und Mark sind noch am Samstag Abend etwas durch die Bars gezogen.

Gestern waren wir noch auf dem Eastern Market in Capitol Hill, origineller Floh-, Kunsthandwerk-, Essens-, Schmuck-, etc-Markt. War ein super rundes
Programm, tolle Stadt, tolles Wetter und am Wichtigsten: tolle Gastgeber.
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Jenny, Mike, when you read this: We were so much enjoying our time in Washington with you! You were terrific hosts, hope too see you soon again (in Hamburg?) We asked Ole and Michel this morning what they enjoyed most about Washington, and they said: to make fun with Jenny and Mike! Thanks a lot!
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Städteurlaub ist aber auch höllisch anstrengend, die Jungs haben sich daher richtig auf den Monster-Reisetag heute gefreut, weil wir versprochen haben, dass sie den ganzen Tag sitzen dürfen / müssen… Die beiden machen das ganz super, sind gut drauf, machen alles mit, wir sind sehr stolz :-). Wurde auch gerade wieder von meinem Sitznachbarn ansprochen, wie gut die beiden sich benehmen. Scheint in USA nicht so üblich zu sein, haben wir schon paar Mal jetzt gehört.

In LA steigen wir gleich um, endlich ab an den Strand, auf nach Hawaii… Morgen dann einmal Waikiki angucken, dann Mittwoch weiter nach Kauai (nördlichste Hawaii Insel)… Und dann nicht nur runterschalten, sondern alle Gänge rausnehmen…. Wir freuen uns schon…

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Washington 1

Am Mittwoch morgen ging es los…. Komisches Gefühl, nach so langer Planung und Vorfreude ist es dann, wenn es losgeht, erstmal gar nicht so viel anders als wenn man für zwei Wochen in den Urlaub fährt. Packen, Taxi zum Flughafen, so ¨normal¨ halt irgendwie…

Der Flug von Hamburg nach London flog dann mit einer Dreiviertelstunde Verspätung ab, wegen Nebel in London… Erste Panikattacken bei der Durchsage, man weiß ja nie, ob es bei der Verspätung dann bleibt… Aber es ging alles gut, Umsteigen in Heathrow erstaunlicherweise unkompliziert, auch wenn wir das Gepäck nochmal komplett neu einchecken mussten. Erstes Mal einchecken auf unserem Round the World Ticket, wow!

Von Virgin Atlantic waren wir dann auch positiv überrascht, guter Service und guter Gin Tonic ;-). Aber guten Gin Tonic solle man von einer britischen Airline wohl auch erwarten können.

In Washington hat uns dann Mike am Flughafen abgeholt, Marks Gastbruder von seinem Highschool Aufenthalt (damals…) und zu unserer Wohnung in Arlington gefahren (in der Nähe wohnt Mike). Später ging es dann noch zum Essen mit Mike und seiner Frau Jenny nach Alexandria Old Town, sehr hübsch da. Ole und Michel sind jedoch beide über ihren Pommes im Restaurant eingeschlafen, war ein richtig langer Tag. Haben die beiden aber ganz toll mitgemacht alles!

Gestern war dann Sightseeing in Washington DC angesagt, tolles Wetter bei 23 Grad. Welch ein Genuss nach 13 Grad in Hamburg.

Leider konnte Mike nicht mitkommen, da er arbeiten musste. Was uns aber gefreut hat, da dies gleichzeitig bedeutete, dass alle Museen wieder auf sind, Mike arbeitet nämlich für die Regierung… Also ab auf ¨The Mall¨, Picknick beim World War II Memorial, dann zum Lincoln Memorial, dann wieder zurück, Vietnam Memorial etc…. Das volle Programm.

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Dann ins Museum of Natural History, fanden die Jungs super cool, Mammuts, Dinosaurier, Taranteln, Wale, Diamanten etc. Und viele Schilder ¨Please touch¨. Sehr schön 🙂 Danach waren die Kinder eigentlich k.o. (und wir auch ein bisschen), dann haben wir uns aber noch mit Mike und Jenny getroffen und sind noch auf ein, zwei Bierchen irgendwo ins nördliche Washington. War sehr nett, aber auch anstrengend und viel zu spät… 🙂

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